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Industriebetriebe in Greiz und Umgebung
Die kleine Stadt Greiz, Residenz des Fürstentums Reuß ä. L., und deren Umgebung zählten einst zu den am meisten industrialisierten Regionen Deutschlands. Dominiert von alteingesessener Haus- und Manufakturweberei, Textildruckerei sowie Papierherstellung, begann die Industrialisierung 1811 mit Errichtung einer Maschinenspinnerei, der Manufakturwebereien als erste Industriebetriebe folgten. 1862 wurden in Greiz die ersten vier mechanischen Webstühle aufgestellt. In kurzer Zeitspanne folgten noch Färbereien und Appretur-Anstalten, Maschinenbau und andere Zuliefererindustrien, wie beispielsweise die chemische Industrie. Die Spezialisierung erfolgte in Greiz auf Wollweberei, speziell Kammgarnprodukte für hochwertige Kostüm- und Anzugstoffe, es wurden aber auch in geringerem Maß Seiden- und andere Oberbekleidungsstoffe hergestellt. Entsprechend war der Stolz der Greizer auf ihre hochwertigen Produkte und Dr. Doehler formulierte 1921 „Was Greiz gewebt und Greiz gefärbt, das hält bis es die Enk’lin erbt!“2 From the German Wikipedia, CC BY-SA 4.0
Last updated Oct 21, 2026.
Sources
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